SHARKSAFE BARRIER

Süd-Afrika & Weltweit

PROJEKT VON:
Sharkproject Austria
3003 Gablitz
Austria (Österreich)
Projektleiter: Michael Mather
www.sharkproject.org

Das Problem

Viele Strände dieser Welt sind mit Hainetzen oder Drumlines (Bojen mit Haken und Ködern) geschützt. Diese Einrichtungen sollen große, potenziell gefährliche Haie von den Badenden an der Küste fernhalten.

Experten sind sich einig: Ein uneffektiver und dazu noch ökologisch gefährlicher „Schutz“, der seit 1994 Tausende von Schildkröten, Delfinen und anderen Meerestieren das Leben kostete. Dazu kommen Erfahrungen, dass z.B. in Kwazulu-Natal/Südafrika, trotz inzwischen fast 300 km Küstenlinie ohne Haischutz, keine Zunahme von Haiunfällen zu verzeichnen sind.

Trotzdem steigen weltweit die Zahlen von Hainetzen bzw. Drumlines. Sinnhaftigkeit und Ökologie hin oder her – die Angst der Touristen zwingt viele Gemeinden zu diesem Schritt. Aufklärung und Studien renommierter Haiexperten hat in den letzten Jahren keine Änderung bewirkt. Die Angst vor Haien ist zu groß.

Aktuell werden in Australien Weiße Haie und Tigerhaie regelrecht gejagt, um eine Begegnung mit Menschen zu verhindern.

Die Idee

Ein neuer, effektiver und ökologisch bedenkenloser Haizaun: SharkSafe Barrier

SharkSafe Barrier wurde aus den Erkenntnissen internationaler Meeresbiologen und Haiexperten entwickelt:  Die Erfindung bildet Kelp (eine große Algenart)  nach, in deren dichte Ansammlungen die Apexprädatoren nachweislich nicht eindringen; zusätzlich bestückt ist sie mit permanenten Magneten, welche die sensiblen Elektrorezeptoren der Haie irritieren und diese daher von der Barriere fernhalten. Andere Fische lassen sich davon nicht stören und nehmen die Sharksafe Barrier sogar gerne als neuen Lebensraum an.

Erfolge und Zielsetzung

Nach erfolgreichen Tests – die Ergebnisse wurden in anerkannten wissenschaftlichen Zeitschriften publiziert – besteht aktuell die Möglichkeit, eine solche Barriere an einer gefährdeten Badebucht in Australien zu errichten, und dafür an diesem Küstenabschnitt die Netze und Hakenleinen abzubauen und damit zahlreichen Tieren das Leben zu retten. Die zuständigen australischen Behörden wären damit grundsätzlich einverstanden, allerdings ist die Finanzierung noch nicht gesichert.

Diskutiert wird aktuell ein Test in einer von Surfern und Großen Weißen Haien beliebten Bucht.

Als erster Schritt ist eine wissenschaftliche Begutachtung der Boden- und Gewässerverhältnisse notwendig.

Die Spendenverwendung

Die Kosten für den ersten Schritt wurden mit € 12.500 kalkuliert. (Kosten beinhalten Reise- und Aufenthaltskosten, Permits, Bootsmiete, Equipment etc.)

Gesponsert wird die Kampagne von der internationalen Haischutzorganisation SHARKPROJECT e.V.

Aufgrund der Bedeutung dieses Testes wird sich OCEAN HEROES an den Kosten beteiligen.

Wenn Du/Ihr mitmachen wollt, zu unserem Shop ab 1.10.2019 sind es nur zwei Klicks.